Kammerer-Luka
Black or White and Nothing More?
Ausstellung vom 10. Mai bis 5. Juli 2026 in der Halle der Stiftung in Freiburg-Zähringen, Pochgasse 73.
Geöffnet: Sonntags von 11:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Vernissage
am Sonntag, dem 10. Mai 2026 um 11:30 Uhr.
Dr. Isabelle von Marschall führt in das Werk des Künstlers ein.
Es musiziert Shuoqi Qiao, Akkordeon.
Sonderpräsentation der Künstlerbücher von Kammerer-Luka
am Sonntag, dem 14. Juni 2026 um 11:30 Uhr.
Besucherinnen und Besucher der Ausstellung haben an diesem Tag die seltene Gelegenheit, Entwürfe und originale Unikate zu sehen, die aus konservatorischen Gründen kaum öffentlich gezeigt werden.
Im Gespräch mit dem Verwalter des Archivs Kammerer-Luka, Dieter Weber, und der Kuratorin können Sie die Künstlerbücher in direktem Austausch entdecken und ihre Geschichte Blatt für Blatt nachverfolgen.
Konzert "Zwei aus Vier"
am Sonntag, dem 5. Juli 2026 um 11:30 Uhr
mit Christine Rall, Sopransaxophon, und Andreas van Zoelen, Tenorsaxophon.
Kammerer-Luka (* 1929 in Gernsbach als Gerhard Friedrich Ludwig Kammerer; † 2023 in Castres, F) nutzte Schwarz und Weiß als prägnante, zeichenhafte Kontrastpaare. Beide Farben treten in seinem Werk häufig gemeinsam auf, dienen aber ebenso als Gegenpole zu weiteren Farbtönen. Schwarz und Weiß erscheinen dabei nicht nur als binäre Pole – als Positiv und Negativ –, sondern als untrennbares Paar, in dem jedes Element erst durch das andere sichtbar wird.
In seinem Œuvre fungieren Schwarz und Weiß zugleich als Zeichen, Struktur und Form. Als einer der frühen Vertreter der numerischen Computerkunst, der von 1962 bis 2012 eng mit dem Informatiker Jean-Baptiste Kempf zusammenarbeitete, ist Kammerer-Luka in der Stiftungshalle nicht nur mit Skulpturen, Grafiken und Malerei, sondern auch mit frühen Videoarbeiten präsent.
