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PRESSEMITTEILUNG
Die Stiftung für Konkrete Kunst Roland Phleps präsentiert in einer
gemeinsamen Ausstellung Werke der beiden geladenen Künstler
| GÜNTER SCHAREIN, Berlin: |
"Schwebende Farbfelder" |
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| MARTIN WILLING, Köln: |
"Skulpturen gegen die Schwere". |
Der Gedanke, der die beiden gezeigten Werkgruppen verbindet, ist
die Lösung des Kunstwerks aus dem Statisch-Beharrenden und die
Suche nach Verwirklichung von Leichtigkeit, Schwerelosigkeit,
Musikalität.
Die Wirkung der Malerei von Günter Scharein erwächst
aus dem Detail. Seine Bildflächen bestehen aus unzählig vielen
Farbelementen, aus denen das Werk aufgebaut ist. Diese Art der
Komposition ist allein der Farbe abgewonnen. Streifen oder Punkte
sind die Elemente, die das gesamte Bild zum Schweben und Schwingen
bringen. Die Details sind dem Gesamteindruck untergeordnet, sie
unterliegen einem komplex geplanten Aufbau. Die Werke wirken
einfach, selbstverständlich und genau das beabsichtigt der
Künstler. "Jede Sicht auf einen Gegenstand ist immer nur eine
Annäherung an die Wahrheit", sagt Günter Scharein. Er
malt Punkt um Punkt in feinsten farblichen Differenzierungen, die
miteinander korrespondieren und schafft große homogene und
homochrome Bilder, die aus der Ferne in die Nähe kommen. Die Farben
erscheinen als Träger eines eigenen Lichts, als schwebende
Farbfelder. Besonders beeindruckend ist sein seit 1990
geschaffenes, fünf Meter breites blaues Triptychon "Meister
Mathis" - das Ergebnis von Schareins langjähriger
Auseinandersetzung mit den Tafeln des Isenheimer Altars in
Colmar.
Martin Willing hat Physik studiert. Er setzt sich
seit fast dreißig Jahren mit Fragen auseinander, die die
Materialeigenschaften seiner Metallskulpturen im Hinblick auf ihre
Elastizität und ihre Beweglichkeit im Raum betreffen. Er geht von
schlichten, klar zu definierenden planen Schnitten und Profilen
aus, die er biegt und zu räumlichen Gebilden gestaltet. Er arbeitet
überwiegend mit Duraluminium, Stahl, Federstahl und Titan. Die
Berücksichtigung von Gewicht, materialspezifischer Elastizität und
Hebelwirkung, auf der die Realisierung seiner konstruktiven Ideen
beruht, ist nur zum Teil das Ergebnis von Berechnung, zum anderen
von Erfahrung und Intuition. Beglückend ist die Fülle seiner
Inventionen. Die kinetischen Skulpturen erfreuen nicht allein durch
die Eleganz ihrer Gestalt. Sie sind auf ihre schwingenden
Bewegungen hin konzipiert., was ihnen einen besonderen ästhetischen
Reiz verleiht und sie schwerelos erscheinen lässt. - Bewegung
spielt sich in Raum und Zeit ab; der Betrachter sollte sich Zeit
nehmen, um emotional mitzuschwingen.
Die Ausstellungshalle der Stiftung ist
bis zum
8. Mai 2005 jeden Sonntag von 11.30 bis 13.30 Uhr
geöffnet, außerdem
am Samstag, 7. Mai 2005
von 14.00 bis 17.00 Uhr und
nach telefonischer Verabredung
07 61 / 5 41 21 oder
5 41 61.
Wegbeschreibung ...
Weitere Veranstaltungen
in der Skulpturenhalle der Stiftung ...
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